Filme wie Bad Boys oder Hancock haben deutlich gezeigt, das Will Smith in lustigen und actionlastigen Filmen eine sehr gute Leistung zeigt.

Sieben Leben ist ganz klar dem Genre Drama zuzuschreiben und auch hier zeigt Will Smith mit einer emotionalen und ernsthaften Rolle sein ganzes Können als Schauspieler. Hier ein kurzer Inhalt zum Film:
In nur sieben Sekunden hat sich das Leben von Ben Thomas (Will Smith) für immer verändert. Geplagt von Schuldgefühlen und fehlendem Überlebenswillen macht er sich auf, um als Wiedergutmachung das Leben von sieben Fremden nachhaltig zu verändern. Auf diesem Weg lernt er Emily kennen, in die er sich verliebt, was auch sein Leben komplett auf den Kopf stellt.
Ich muss echt sagen, dass ich positiv überrascht war von diesem Film. Er war wirklich um einiges besser, als ich mir den vorgestellt habe. Auch die Rolle von Will Smith ist sehr auf den Schauspieler zugeschnitten und auch sehr glaubhaft und gut dargestellt und ebenso auch gespielt.
Die Story ist gut. Es werden immer wieder Lücken aufgelassen und Fragen aufgebracht, die dann teils mit Überraschungen beantwortet werden. Vorausschaubar ist der Film nicht. Es gibt einige Wendungen, mit denem man nicht rechnen kann. Die Kameratechnik fand ich persönlich sehr beeindruckend, ebenso wie den Filmschnitt. Auch die Nebenrollen waren zum einen (oft) nicht ganz unbekannt besetzt und auch sehr beeindruckend gespielt.
Das Filmende (ich rede hier von den letzten 15 Minuten ca.) finde ich sehr gelungen und auch mit einigen Überraschungen. Ich persönlich zähle es mit zu den besten Filmenden, die ich kenne. Ich will dazu nun aber ja nichts verraten.
Ich kann diesen Film wirklich nur empfehlen. Sonderliche Filmfehler sind mir so nicht aufgefallen beim Anschauen. Der Kinobesuch lohnt sich meiner Meinung nach schon (wenns nicht zuuu teuer ist) und mit einer Laufzeit von zwei Stunden ist man auch nicht sofort wieder draussen.